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Astor Piazzolla - The Years of the Shark 3149

Astor Piazzolla - The Years of the Shark


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Astor Piazzolla – The Years of the Shark


Der Film zeichnet den persönlichen und künstlerischen Werdegang des Musikers und Komponisten Astor Piazzolla nach.
Der Titel bezieht sich auf seine letzten Lebensjahre in Punta del Este, in denen er abwechselnd komponierte und Haie fischen ging.

Die Art und Weise, wie die Dokumentation sein Leben in Szene setzt, ist faszinierend. Im Vordergrund zieht ein beständiger, historisch-chronologisch aufgebauter Strom an Bilder, Videos, Filmsequenzen vorüber; der Ton, die Erläuterungen dazu, stammen von Tonband-Interviews, die seine Tochter Diana für eine erste Biografie (Astor 1987) mit ihm geführt hatte. O-Töne aus Interviews mit Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen sowie die Kommentierungen und Ergänzungen seines Sohnes Daniel runden den Textteil ab – Piazzolla spricht über weite Strecken selbst.

Dieses Konzept macht die Dokumentation auch zu einer Familiengeschichte, und die ist – wie viele andere auch – nicht unproblematisch. Seine hochgebildete Ehefrau, Unterstützerin und Muse Odette (‚Dedé‘) Wolff verließ er 1966. Piazzollas Tochter ging zur Zeit der Militärdiktatur sicherheitshalber außer Landes, während sich der Vater um 1974 herum von deren Obristen hofieren ließ. 1982 löste Piazzolla sein ‚Octeto Electronico‘ nach zehn Jahren auf und spielte wieder in Quintett-Besetzung.
Als sein Sohn zu fragen wagte, ob dies nicht vielleicht ein Rückschritt sei, kam das einer Majestätsbeleidigung gleich – sein Vater redete lange Jahre nicht mehr mit ihm. (Rezension in Tangodanza 86 - 2.2021)



Regie: Daniel Rosenfeld
Darsteller: Astor Piazzolla u.v.a.
Filmlänge: ca. 95 Min.
Sprachen: Spanisch
Untertitel: Deutsch, englisch, französisch, portugisisch
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung