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Issue 3.2020 (Nr.83) 2083

Issue 3.2020 (Nr.83)


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Ausgabe Nr. 83 – Juli/August/September 2020

Inhalt

Danza

  • Danza – Stella Baez & Ernesto Balmaceda - ‚Los maestros de los maestros, von Sylvie Wallmen
  • Portrait – Anja Treß, Tangolehrerin - „Ich bin keine öffentliche Person“, von Sonia Shinde
  • Portrait – Jelena Ivanovic Die in Bewegung bleibt, von Vanessa Kunke
  • Milonga – ¡Abrázame! - Von diesem seltsamen Schauspiel, das Milonga heißt ... von Jürgen Dürmeier
  • Recuerdo – Gloria Julia Barraud de Arquimbau - Zum Tod der unvergessenen Tänzerin, von Andreas Erbsen
  • Recuerdo – Jo Röhrig - Ein Nachruf auf den Milonguero aus Den Haag, von Babette Kalthoff und Suer Uenal
  • Festival – Tangofestival Bratislava - Art Nouveau trifft auf Moderne, von Anja Weiss
  • Cuento – Tango-Lesson 2: Berlin - Tango tanzen ist nicht immer schön, von Uwe Wolff

Themen

  • Corona – Dem Tango eine politische Stimme geben - Petition zur Rettung der Tangokultur in Deutschland
  • Corona – Der Tango in den Zeiten des Corona-Virus - Ein Streifzug durch die deutschsprachige Tangowelt, von Thomas Wanner und Andrea Konschake
  • Corona – Unidos Tango - Großes virtuelles Benefiz-Festival in Buenos Aires
  • Corona – Digital Tango? - Kreative Ideen in Zeiten physischer Distanz, von Dierk Jensen
  • Corona – Nächtliche Stille - Coronavirus in Argentinien, von Eduardo Minutella
  • Corona – ¡Quédate en casa! - Die Tangoszene und der Lockdown in Buenos Aires, von Harald Simon
  • Corona – Nachgefragt: Silvina Machado & Héctor Corona - Corona bedeutet ‚Krone‘ - eigentlich ein schönes Wort … , von Ines Wendler
  • Corona –Traumferien ade - Tangourlaub rückt in weite Ferne, von Stefan Sagrowske
  • Corona –„Tangotanzen ist in seiner Existenz bedroht“ - Rafael Busch sieht schwarz - und behält hoffentlich nicht recht, von Stefan Sagrowske
  • Corona – Online Learning - Wie sich Tangolehrer in Corona-Zeiten über Wasser halten, von Vanessa Kunke
  • Corona – Mehr als eine Viertelmillion - Spenden in der Covid-19 - Krise, von Geert Böttger
  • Corona – Fehlende Führung - Ein Onlineworkshop im Selbstversuch, von Ulrike Dömkes
  • Corona – Todo cambia - alles ändert sich - Von Menschen, die vom und für den Tango leben, von Peter Mötteli
  • Corona – Mitten ins Herz getroffen - Tango Argentino in Zeiten von Corona, von Arnold Voss
  • Corona – Schrecklich schön! - Die erste Milonga nach langer Zeit, von Stefan Sagrowske
  • Moda – Mandy Härtel und ihr ‚Klyder‘ in Leipzig – Muster, so lebhaft wie der Tango, von Sonia Shinde
  • Galería – Die Tangomalerin Gina Anders  - Weichheit und Eleganz - auf der Piste und auf dem Papier, von Susanne Mühlhaus
  • Galería – Comic Sketchnote von Ileana Surducan
  • Discusión – Erfundene Tradition - Die Kopie ohne Original, von Volker Marschhausen
  • Culinaria – Wenn ein Patissier Tango tanzt… - Köstliche Tango-Plätzchen, von Ulrike Dömkes
  • Essay – Desde el Alma - Aus der Seele des Tango, von Kerstin Karkowski

Música

  • Música – Abel Córdoba  - „Ich bin stolz, Mitglied im besten Orchester Argentiniens gewesen zu sein“, von Gabriel Martín Cócaro
  • Focus – Eine Nachbetrachtung - Sechs Tage Tango-DJ-Seminar bei Christian Tobler, von Peter Bußjäger
  • Focus – 600 Orchester ? - Die Legende von den angeblich so zahlreichen Tango-Orchestern während der Época de Oro, von Michael Ki
  • Serie – Die GEMA - Modernes Raubrittertum oder ein Segen für Musikschaffende? - von Agatha Ried
  • Serie –Tanda Nr. 83 - Valses von Alberto Castillo, von Olli Eyding

Events

  • Veranstaltungen – Tanzen und erleben - Tango-Bälle mit Livemusik, Konzerte, Shows, Ausstellungen
  • Tanzkalender – Tanzen gehen - Milongas und Tangosalóns in Deutschland
  • Tanzkalender – Tanzen gehen - Milongas und Tangosalóns in Europa
  • Veranstaltungen – Tango im Radio

Rubriken

  • Libros – Martina Hoppe-Großhennig - Leben ist Tango, von Dana Marietta Schuster
  • Libros – Julia F. Christensen / Song-Seon Chang - Tanzen ist die beste Medizin, von Karin Law Robinson-Riedl
  • Libros – Dimitris Bronowski - Tango Tips by the Maestros, von Karin Betz
  • Noticias – Nachrichten & Kurzmeldungen aus der Tangowelt
  • CD-Recensiones – Angel y Diabolo - Tango auf zwei Harfen von Jürgen Dürmeier
  • CD-Recensiones – Quatour Caliente - ‚Double A' von Stefan Franzen
  • CD-Recensiones – Carlos di Sarli - Canta Roberto Rufino von Karin Betz
  • CD-Recensiones – Louise Jallu - Francesita von Gerhard Litterst
  • CD-Recensiones – Los Milonguitas - Rosa y negro von Jürgen Ramspeck
  • CD-Recensiones – L’Armenonville -Tour du monde en tango von Peter Mötteli
  • Feedback – Leserbriefe - Reaktionen von unseren Leserinnen und Lesern

Leseprobe der Tangodanza Ausgabe Nr. 83 - 3.2020

Danza
Stella Baez & Ernesto Balmaceda - Los maestros de los maestros‘

von Sylvie Wallmen

Viele bekannte Tango-Profis gehörten zu ihren Schülern, einige von ihnen machten sogar ihre ersten Tangoschritte bei dem beliebten Lehrerpaar. So beispielsweise Maximiliano Cristiani, der 2013 zum Tango de Salón-Weltmeister gekürt wurde. Auch Roxana Suarez, die Tanzpartnerin von Sebastián Achaval, gehört zu ihren Zöglingen. Jahrelang besuchte sie die Milongas von Buenos Aires in Begleitung von Stella und Ernesto. ‚Los Balma’ werden sie in Milonguero-Kreisen der argentinischen Hauptstadt genannt. Auf den Nachnamen Balmaceda stößt man bereits in der Lyrik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, z. B. im Tango Tres amigos und in der Milonga En lo de Laura. Es ist ein historischer Name, der oft mit dem Tango in Verbindung gebracht wird, zumal Ernestos Vater, Miguel Balmaceda, den Salón Canning zu dem machte, was er heute ist: einer der bekanntesten Tango-Salons weltweit. Lange unterrichtete dort auch Ernestos Bruder Julio. Deshalb ist die Milonga En lo de Balmaceda, die von Stella und Ernesto organisiert und liebevoll Balmilonga genannt wird, seinem Vater Miguel gewidmet, und mit dem Tod von Julio im November 2019 auch seinem Bruder. ...

 
Serie
Die GEMA
- Modernes Raubrittertum oder ein Segen für Musikschaffende?
von Agatha Ried

Viele Tänzer und Tänzerinnen wissen nicht, was die GEMA ist – während sich Veranstalter seit langem über diese Organisation ärgern. Hier scheiden sich die Geister: Die einen sehen in ihr Geldeintreiber, die mit Mafiamethoden arbeiten, andere halten sie für segensreich, weil sie Tantiemen an Künstler verteilt. In dieser neuen Serie wollen wir diesem Komplex in mehreren Folgen auf den Grund gehen, erklären und vor allem auch konkrete und praktische Tipps geben. Insbesondere laden wir die Leser und Leserinnen ein, uns Fragen zum Thema zu schicken, die wir in einer späteren Folge entweder selbst beantworten oder sie in unseren Fragenkatalog aufnehmen, den wir an die GEMA schicken werden. Um es gleich vorweg zu nehmen: Musiker erhalten kein Geld von der Organisation, es sei denn, sie sind selbst Komponisten, Texter, Verleger oder Bearbeiter von Musikstücken und haben die GEMA mit der Wahrnehmung der Nutzungsrechte aus ihren Werken beauftragt, die Werke entsprechend eingetragen, und es sind Wiedergaben nachgewiesen. ...

 
Corona
Der Tango in den Zeiten des Corona-Virus
- Ein Streifzug durch die deutschsprachige Tangowelt
von Thomas Wanner und Andrea Konschake

Was macht Corona mit dir? Wie siehst du die Zukunft des Tango unter den aktuellen und weiterhin zu befürchtenden Einschränkungen? Wie hart treffen dich die Einnahmeausfälle? Und wenn du drei Wünsche bei einer guten Fee frei hättest? ... Diese und weitere Fragen haben wir unseren Lesern und Leserinnen kreuz und quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gestellt. Danke für eure offenen und interessanten Statements! Wie z.B. von Martina Beilharz (Tango Vision Reutlingen): „Die Uhr ist wie angehalten, der gewohnte Rhythmus fehlt. Die scheinbare Sicherheit im eigenen Full-time-Tangostudio zerplatzt fast lautlos wie eine Seifenblase. Ein Scheitern, für das ich nicht verantwortlich bin. Eine liebevolle und immens solidarische Community gibt Halt. Mit Optimismus schaue ich auf die Zeit danach, wenn Lachen und Umarmungen die Leere füllen und die unbändige Tanzlust wieder aufkeimen darf. Ein neu renoviertes Studio, Tangofreunde wiedertreffen, Glückseligkeit und wunde Füße nach durchtanzter Nacht. Volverás... ¿Pero Cuándo?“ ...

 
Corona
Schrecklich schön!
- Die erste Milonga nach langer Zeit
von Stefan Sagrowske

Als eine der ersten in Deutschland hat Tango Pasión in Münster die neuen Lockerungen in der Corona-Krise genutzt und schon am 16. Mai eine sehr spezielle Milonga veranstaltet. Tanzen unter Corona- Bedingungen: Es war schrecklich schön! Neun Wochen keine Milonga, neun Wochen am Stück nicht unter Freunden getanzt – seit nunmehr 17 Jahren hat es das für mich noch nie gegeben. Neun Wochen, das liest sich eigentlich kurz – und doch war es eine Ewigkeit. Umso erfreuter war ich über die Lockerungen des Tango-Lockdowns und dass der Verein Tango Pasión den Mut hatte, die neuen Möglichkeiten auch gleich für eine Milonga zu nutzen. Tango x 2 heißt die Veranstaltung, und ich bin irritiert: Hört sich nach mehr Tango an, dabei ist es doch weniger: maximal zehn Paare, kein Partnerwechsel, feste Anmeldung von Nöten. Natürlich war es keine Geistermilonga, doch ein wenig gespenstisch war es schon: mit Mundschutz zum Tisch statt freudiger Umarmung lange vermisster Tänzerinnen und Tänzer. Nur distanziertes Winken, kein Plaudern. Dabei hatte man sich so lange nicht gesehen. ...

 
Música
Abel Córdoba
- „Ich bin stolz, Mitglied im besten Orchester Argentiniens gewesen zu sein”
von Gabriel Martín Cócaro

Abel Córdoba ist eine der herausragenden Figuren in der Geschichte des Tango. Mit seiner Baritonstimme, seiner klaren Phrasierung und seiner überwältigenden Ausdruckskraft gehört er zu den ganz Großen. 31 Jahre lang war er Sänger im Orchester Osvaldo Puglieses und begeisterte mit dem Schöpfer von La Yumba das Publikum in Nordamerika, Europa und Asien. Im Interview mit Tangodanza lässt er die Etappen einer Laufbahn Revue passieren. Abelardo González wurde am 19. Juli 1941 in Buenos Aires im Stadtteil Caballito geboren. In der sogenannten ‚Königin des Rio de la Plata’ kam er zufällig zur Welt, denn seine Eltern stammten aus dem Ort San Francisco in der Provinz Córdoba. Dorthin kehrten die frischgebackenen Eltern zurück, als der Kleine erst einen Monat alt war. Dem Tango verfiel er durch die Gardel-Stücke, die sein Vater ihm vorsang, und die Melodien, die sein Cousin auf dem Bandoneon spielte. ...

 
Moda
Mandy Härtel und ihr ‚Klyder’ in Leipzig
- Stoffe und Muster so hell, lebhaft und bunt wie der Tango
von Sonia Shinde

Gerade waren es noch Masken, bis zu 30 Stück am Tag. „Mehr schaffste nicht”, sagt Mandy Härtel in ihrem kleinen Atelier in Leipzig, wo im Innenhof der Kirschbaum blüht, aber derzeit kaum ein Kunde vorbeikommt. „Aber mit den Masken konnte ich wenigstens die Nähmaschinen am Laufen halten”, sagt sie und meint damit, die Kosten halbwegs decken zu können. Denn auch wenn Laufkundschaft Seltenheitswert hat bei Klyder: Drei bis vier Tänzer und Tänzerinnen kamen sonst regelmäßig täglich in den Laden im Souterrain. Die meisten Kunden aber finden Mandy und ihre Mode auf Tangofestivals in ganz Deutschland. Oder in Zeiten der Corona-Krise in ihrem Online-Shop. Unkompliziert und tragbar sollen ihre Modelle sein, fast bügelfrei und koffertauglich. Bequem zum Tanzen und auch fürs Büro geeignet. Und vor allem: farbenfroh. Die bunten Stoffe und Muster sind inzwischen so etwas wie ein Markenzeichen von ihr geworden: Hell, lebhaft und bunt wie der Tango. ...

 
CD-Recensión
Carlos Di Sarli y su Orquesta Típica
- Canta Roberto Rufino
von Karin Betz

17 Jahre alt war der Sänger Roberto Rufino (1922-1999), als er 1939 mit Corazón seinen ersten Tango mit dem Orchester von Carlos Di Sarli aufnahm und mit einem Schlag einer der beliebtesten Sänger der Época de Oro wurde. Die 20 auf dieser CD vereinten Titel gehören fraglos zu den größten Hits aus dieser Zusammenarbeit. Zu Carlos Di Sarli und seiner Musik braucht man nicht viel zu sagen. Er gehört neben Pugliese, Troilo und D’Arienzo zu den vier großen Orchesterleitern der Goldenen Zeit des Tango. Was seinen Stil auszeichnet sind die Eingängigkeit und sehr klare Phrasierung einerseits und eine schwebende, träumerische Versunkenheit andererseits. Während der klare D’Arienzo-Beat mit dem letzten Ton vorbei ist, hängt das Sentimiento einer Di-Sarli-Tanda noch lange im Raum, nachdem sie verklungen ist. Seine Musik funktioniert wieder und wieder. Das gilt besonders für einige Perlen, die der junge Rufino so überzeugend interpretiert, als sei er entweder gerade frisch verliebt, frisch verlassen worden oder verzehre sich vor Sehnsucht nach der Heimat. …

 

Tangodanza Team: Andrea Konschake, Christine Grunert, Birgit Hohaus, Olaf Herzog

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