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Ausgabe 1.2020 (Nr. 81) 2081

Ausgabe 1.2020 (Nr. 81)


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Ausgabe Nr. 81 – Januar/Februar/März 2020

Inhalt

Danza

  • Danza – Martin Maldonado & Maurizio Ghella - Menschen verbinden!, von Georg Schöpf
  • Danza – Paula Duarte & Michael Nadtochi - Wenn Worte nicht mehr ausreichen … , von Stefan Sagrowske
  • Portrait – Doña Piedra - 30 Jahre leben mit dem Tango, von Geert Böttger
  • Festival – Petite Folie - Das NeoTangoFestival in Kassel, von Thomas Wanner
  • Marathon – Bendito - Der glückselige Marathon im bayrischen Kloster , von Sabine Zubarik
  • Recuerdo – Julio Balmaceda - Zum Tod des innovativen Tänzers, von Susanne Mühlhaus
  • Recuerdo – Anke Whittall - Ein Nachruf auf die Mitbegründerin der Tangodanza, von Joerg Schiermeier 

Música

  • Música – Die Wiederentdeckung des Argentinischen - Javier Arias & La Misteriosa Buenos Aires, von Eduardo Minutella
  • Música – Der DJ Jens-Ingo Brodesser - Vom richtigen Abspielen historischer Tangoaufnahmen, von Friederike Gaensslen
  • Música – Orquesta Social del Tango - „Tango ist Tragödie“, von Christa Martin
  • Música – Tango-DNA und Neotango - Eine Klassifizierung, von Volker Marschhausen
  • Historia – RCA Victor gegen Platzhirsch Odeón - Marktmacht, Monopole und Orchester der argentinischen Plattenfirmen, von Olli Eyding
  • Historia – Yira ... yira - von Olli Eyding
  • Workshop – Ramiro Gallo & Adrián Enríquez - Zauberer und Netzwerker - Wie der Transfer von Tangowissen gelingen kann, von Ulrich Goldschmitt
  • Serie – Ricardo Tanturi - Tango Instrumental, von Olli Eyding

Themen

  • Moda – Ein Tanzschuhprojekt - Schöne Tanzschuhe und gesunde Füße müssen sich nicht ausschließen, von Martin Gehrigk
  • Essay – Vergessen, Oblivion - von Ulrike Dömkes
  • Ambiente – Espacio Montevideo in Wien - Ein Kleinod unter U-Bahn-Bögen, von Georg Schöpf
  • Tango & Bühne – Andrés Sautel - „Ehrgeizig, kritisch, perfektionistisch und sehr verlässlich“, von Dierk Jensen
  • Tango & Bühne – Abrazo - Alexandra Prusa: ‚Tango des Überlebens‘, von Jo Wyss
  • Serie – ‚Kleine Helden’ des Tangoalltags Folge 2’ – Ines Naumann & Markus Mühl-Hübner von Jürgen Ramspeck
  • Körperarbeit – Tango trifft Qigong - Der weise Kaiser von China ... , von Gerrit Swaantje Schüler
  • Special Events – Tipps fu?r das neue Jahr - Festival für Musiker (Kreuztal), Milonga im Museum (Mettingen) und  Tango im Frack (Wien)
  • Focus – Jörg Velletti und ‚www.tangomuenchen.de‘ - 5.000 Arbeitsstunden in 20 Jahren, von Thomas Wanner
  • Serie – Neue Kolumne „Mal ehrlich...“ , von Sabine Zubarik

Events

  • Veranstaltungen – Tanzen und erleben - Tango-Bälle mit Livemusik, Konzerte, Shows, Ausstellungen
  • Tanzkalender – Tanzen gehen - Milongas und Tangosalóns in Deutschland
  • Tanzkalender – Tanzen gehen - Milongas und Tangosalóns in Europa
  • Veranstaltungen – Tango im Radio
  • Workshops – Tanzen Lernen - Überregionale Angebote an Wochenenden

Rubriken

  • Libros – Michael Lavocah - D’Arienzo, von Olli Eyding
  • Libros – Sebastián Enríquez - La Guitarra en el tango. Método fundamental para aprender a tocar el tango, von Jürgen Bieler
  • Libros – Neg Sohdorf - Tangonovelle, von Karin Law Robinson-Riedl
  • Serie – Neue Kolumne „Mal ehrlich...“ , von Sabine Zubarik
  • CD-Recensiones – Duo Karras - Tangos y algo mas von Gerhard Litterst
  • CD-Recensiones – Tato Vina - Tatur von Stefan Franzen
  • CD-Recensiones – Tangotronics –  Libero - von Volker Marschhausen
  • CD-Recensiones – Bandonegro – Hola Astor - von Arndt Büssing
  • CD-Recensiones – Chino Laborde & Solo Tango Orquesta - Primero von Florian Gutmann
  • CD-Recensiones – Francisco Canaro – Tango Collection - von Karin Betz
  • Noticias – Nachrichten & Kurzmeldungen aus der Tangowelt

Leseprobe der Tangodanza Ausgabe Nr. 81 - 1.2020

Danza
Martin Maldonado & Maurizio Ghella
- Menschen verbinden!
von Georg Schöpf

Eigentlich begann ihr Lebensweg ganz anders und nichts deutete darauf hin, dass aus Martin Maldonado und Maurizio Ghella – kurz M&M – ein Lehrerpaar werden würde, das – vom Nimbus des Exotischen umgeben – die Welt erobert. Eine Geschichte zweier Menschen mit einer einzigen Botschaft: Menschen verbinden! Die Geschichte der beiden liest sich ein bisschen wie ein Märchen. Erzählen wir sie von Anfang an: Für Martin war das Tanzen von jeher ein bestimmender Teil seines Lebens. Schon als Kind begeisterte ihn die argentinische Folklore. Geboren und aufgewachsen in Rosario tanzte er bereits im zarten Alter von sechs Jahren – die Begeisterung dafür ist bis heute erhalten geblieben. Er durfte die Escuela Nacional de Danzas Nigelia Soria in Rosario besuchen und begann dort mit der Ausbildung; zunächst im Fach Folklore, gefolgt von Klassischem Ballett und schließlich auch Zeitgenössischem Tanz am Instituto Superior de Danzas Isabel Taboga, wo er seinen Abschluss in diesen Fächern machte. An derselben Schule wurde er später auch Lehrer und unterrichtete eben diese Fächer. ...

 
Música
Javier Arias & ‘La Misteriosa Buenos Aires’
- Die Wiederentdeckung des Argentinischen
von Eduardo Minutella

Lanús ist ein Viertel im Süden von Buenos Aires. Der Weg dorthin überquert den Wasserlauf des Riachuelo, heute durch jahrelang eingeleitete Fabrikabwässer verunreinigt, in den 30er-Jahren jedoch Inspirationsquelle für Dichter wie Enrique Cadícamo. In diesem von der Krise gebeutelten Industrievorort, als vor nun 20 Jahren die argentinische Wirtschaft am Boden lag, erkannte der junge Javier Arias, dass Tango genau sein Ding war. Im Jahr 2001 war in Argentinien eine neue Schicht aus verarmten Städtern, Arbeitslosen, Müllsammlern und Marginalisierten entstanden. Daneben – quasi als überraschender Kollateraleffekt – begannen junge Leute mitten in diesem Flächenbrand den Tango neu zu entdecken. Arias verstand es, an der Renaissance der Orquestas Típicas mitzuwirken, die den schwierigen Be- ginn des neuen Jahrtausends prägten. Heute hat er als Leiter und Pianist des ‚Orquesta Típica Misteriosa Buenos Aires’ ein solides Musikprojekt auf die Beine gestellt, das bei aller Orientierung an der Tanzbarkeit die Kreativität nicht vernachlässigt und auch mal ein Risiko eingeht. ...

 
Historia
RCA Victor gegen Platzhirsch Odeon
- Marktmacht, Monopole und Orchester der argentinischen Plattenfirmen
von Olli Eyding

Global Player wie Sony, iTunes und Amazon, in den letzten Jahren auch Youtube, Deezer oder Spotify, beeinflussen mit ihrer ökonomischen Macht weltweit die Musikmärkte wie auch die Entwicklung von Musikerkarrieren und überschwemmen lokale Märkte mit internationaler Musik. Doch auch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als der Tango entstand und blühte, waren es einige wenige globale Konzerne, darunter der US-amerikanische RCA-Victor sowie das von Berlin aus agierende Odeon-Label, die den argentinischen Musikmarkt kontrollierten und erheblichen Einfluss darauf hatten, welche Orchester mit welchen Stücken überhaupt ins Aufnahmestudio durften und somit der Nachwelt überliefert wurden. Kurz nach 1900 begann mit dem Massenvertrieb von Grammophonen und Schellacks eine Revolution der Musikwelt: Zum ersten Mal konnte Musik jederzeit reproduziert werden. Bis dahin verbreiteten sich Hits vorwiegend über Notenblätter, meist wenig bekannte Musiker spielten die Noten dann nach ihrem Vermögen in ihrem Stil. Den Komponisten kannte daher damals jeder – erst die Schellacks machten, so wie wir es heute kennen, die Interpreten zu Stars. ...

 
Moda
Ein Tanzschuhprojekt
- Schöne Tanzschuhe und gesunde Füße müssen sich nicht ausschließen
von Martin Gehrigk

Frauen und ihre Liebe zu Schuhen – eine aufregende, aber auch nicht immer ganz unkomplizierte Beziehung. Gerade beim Tanzen sind Frauen oft hin- und hergerissen. Einerseits soll das Schuhwerk schmücken und sexy aussehen, andererseits möchten wir auf gesunden und schmerzfreien Füßen ganze Nächte durchtanzen. High Heels sind schön und verführerisch. Leider meinen sie es aber auch nicht besonders gut mit unseren Füßen. Flache Tanz-Sneakers sind bequem, entsprechen aber nicht immer unserem Bedürfnis nach Ästhetik. Anna und Ulrike Doebler haben jetzt einen Tanzschuh entwickelt, der beiden Ansprüchen gerecht werden soll. ...

 
Tango & Bühne
Abrazo
- ‚Tango des Überlebens‘
von Jo Wyssn

Wenn um zehn Minuten nach acht das Saallicht erlischt im bis auf den letzten Platz ausverkauften Burgbach-Theater in Zug und das Tango-Orchester um den Pianisten und Arrangeur Javier Fernandez die ersten Akkorde intoniert, beginnt eine überraschende Zeitreise – gegen den Uhrzeigersinn, und wohl auch entgegen der Erwartung Vieler aus dem gespannt dasitzenden Publikum. Das Szenenbild zeigt die beeindruckende Kulisse von La Boca um 1930 - dem berüchtigten Hafen von Buenos Aires, davor einen Barstuhl, ein paar zufällig platzierte Koffer. Dann betritt Alexandra Prusa die Bühne. Sie beherrscht den kargen Raum während der kommenden 85 Minuten mehrfach hundert- prozentig – und verwandelt ihn mit packendem Spiel und verblüffender Erzählkunst abwechselnd in das stille Bergtal der Südschweiz, wo Armut zu Anfang des 20. Jahrhunderts noch täglich Brot ist, in einen überfüllten Auswanderungs-Dampfer, dessen stickige Luft aus den Unterdecks man zu rie- chen glaubt, in ein schmutziges Bordell der argentinischen Hauptstadt, wo Schnaps, Blut und Tränen fließen, in die kitschig überdekorierte Wohnung der Obristen-Geliebten, in einen schick glitzernden Tango-Club der rasch wachsenden Metropole, wo Champagner, Kokain, Geld und Talent im Überfluss zum Angebot stehen – bis die Reihe der Handlungsorte in einem bescheidenen Liebesnest am Hafen von Genua endet. ...

 
Ambiente
Espacio Montevideo
- Ein Kleinod unter U-Bahn-Bögen
von Georg Schöpf

Die Wiener Innenstadt wird von zwei Ringstraßen umgeben. Die innere, von den Wienern nur als der ‚Ring’ bezeichnet, und die äußere, allgemein als der ‚Gürtel’ bekannt. Entlang des Gürtels verläuft im Westen der Stadt die U-Bahnlinie 6, die an manchen Stellen eher eine Hochbahn ist. Diese wird von historischen Arkadenbögen getragen, unter denen so manches Geschäft oder Lokal beheimatet ist. So auch der Espacio Montevideo, Heimat der Milonguita Montevideo. Ein Name, der für das multikulturelle Wien dennoch etwas ungewöhnlich anmutet. Gegründet wurde der Espacio Montevideo 2017 von Oscar Moreira. Der aus Uruguay, besser gesagt eben aus Montevideo stammende Künstler – und so schließt sich der Kreis – wollte einen Ort schaffen, an dem man sich treffen, miteinander Spaß haben und sich an Kultur und Musik erfreuen kann. ...

 
CD-Recensión
Duo Karras
- Tangos y algo mas
von Gerhard Litterst

Sehr solide gespielte Tangos, Milongas und Valses für die Tanzmilonga, darüber hinaus volksmusikalische Tanzstücke aus den nordöstlichen Regionen Argentiniens bringen uns der Dresdner Bandoneonspieler Jürgen Karthe und der argentinische Gitarrist Leandro Rosz zu Gehör. Ein abwechslungsreiches Programm mit einer guten Auswahl für ein breiteres, traditionell ausgerichtetes Publikum. Melodiestarke Tangos der alten Ära wie Castriotas Mi noche triste, Donatos Lagrimas mit seinem Wechsel von Melismatik und tanzdienlicher Rhythmusakzentuierung, Fresedos Pampero mit volkstümlicher Melodik, Gardels Filmhit El Dia Que Me Quieras aus den Top Ten der Tango-Standards – hier fast brav geradlinig dargeboten –, Demares Malena aus der Goldenen Ära bis hin zu Tango Choc, einem gemäßigten Piazzolla, heute schockfrei. Dazwischen gestreut sind die Tango-Valses Absurdo (V. Exposito) und Palomita Blanca (Aieta) und die neckisch-frohsinnige Milonga Papas Calientes (Arolas). Bis dahin Idealfutter für Ball und Milonga – wie eigentlich immer, wenn Karthe die Bühne betritt. …

 

Tangodanza Team: Andrea Konschake, Birgit Hohaus, Christine Grunert, Olaf Herzog

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