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Tangodanza

Leseprobe der Tangodanza Ausgabe Nr. 49 (1/2012)

Beata_und_Rolf.jpg Danza – Rolf Schneider & Beata Sievi – Ein Paar mit vielen Facetten
von Catherine Funk

Für diejenigen, die schon vor 25 Jahren ihre Liebe zum Tango entdecken durften, gab es in der ganzen Schweiz nur einen einzigen Namen: Rolf Schneider aus Zürich. Niemand kam zum Tango denn durch ihn. Weshalb man ihn heute auch liebe- und respektvoll den ‚Vater der Zürcher Tangoszene’ nennt.
Seit drei Jahren sind Rolf und Beata Sievi ein Paar, im Leben wie auf der Tanzfläche. ...
Tango: Festival in Seinäjoki Reise – Finnischer Tango und das Festival in Seinäjoki
von Michael Groß

Finnischer Tango – wer hätte noch nicht von ihm gehört? Und doch sind es meist nur grobe Vorurteile, die uns begegnen. Etwa "Es wird geradeaus getanzt, bis eine Wand kommt" oder "Die Finnen tanzen derb und stets besoffen" oder "Ist ja doch alles nur Marschmusik". Wirklich? Unser Autor hat gänzlich Anderes erlebt: Die Finnen pflegen eine Tanzkultur, die ihresgleichen sucht. So findet hier seit etwa 20 Jahren in jedem Sommer eines der größten Tangofestivals Europas statt, und im ganzen Land verteilt stehen riesige Pavillons, die Lavatanssit, die nichts anderem dienen als dem Tanzen. ...
Musica_Lomuto.jpg Música – Francisco Lomuto – Eine wechselvolle Karriere
von Arnoud de Graaff

... Zu Beginn seiner Karriere trat Lomuto regelmäßig beim Hörfunk auf – das war kommerziell zwar nicht besonders interessant, aber ein guter Weg, um seine Popularität zu vergrößern; eine langfristige Investition. Auftritte in Kinos und auf Kreuzfahrtschiffen waren da profitabler. “In den Anfängen des Hörfunks füllten die ersten Stationen in Buenos Aires den Äther mit Tangomusik, allerdings gab es hier nur wenige Arbeitsplätze für die Musiker. Vielmehr bildeten die Cafés, Cabarets und Nachtclubs zusammen mit den Kinos das künstlerische Szenario für den Tango. ...“
Musica_Hyperion.jpg Música – Hyperion – Das Tango-Orchester aus der Toskana
von Susanne Langer

... Flötisten sind eher eine Ausnahme in den Tango-Orchestern der Welt, obwohl die Flöte lange vor dem Bandoneon oder dem Klavier den Tango verbreitete. Sie stammt noch aus den Anfangsjahren, als die Musiker mobil auf der Straße und in den Hinterhöfen spielten, bevor sie in den feinen Salons sesshaft wurden. „Trotzdem ist es nicht einfach, den richtigen Platz für das Instrument zu finden. In der Milonga mit ihren klaren Betonungen ist es noch am einfachsten. Doch eine Flöte in einem Violinen-Solo von Pugliese macht keinen Sinn“, erklärt Bruno. ...
Nachtvögel – Flor de fango
Nachtvögel – Flor de fango
von milonguera

... Im Hühnerhaufen werden Plätzchenrezepte und Backproben ausgetauscht. Die Diät-Tipps heben wir uns fürs neue Jahr auf. Es ist die einzige Zeit des Jahres, in der deutlich Männerüberschuss herrscht – leider kennen wir die meisten eher vom Weggucken. Kaum eine lässt sich aus dem wärmenden Nest auf die Piste locken. In wohliger Trägheit hocken wir beisammen und plustern behaglich das Gefieder. Einzig Nurten trommelt entnervt den Takt aufs Blech der Tischplatte. ...
Ambiente_Canning.jpg Ambiente – Salon Canning – Zwei Tangowelten unter einem Dach
von Ute Neumaier

Ein imposantes Gebäude von 1930 im Herzen von Palermo, ein weiß gestrichenes Portal, eine gläserne Schwingtür, ein endlos wirkender Gang mit schonungsloser Neonbeleuchtung. An den Wänden Tangofotografien und -gemälde und eine von Flyern überquellende Pinwand. Am Eingang der in argentinischen Milongas übliche Tausch, Pesos gegen Eintrittszettel vom Abreißblock, und die Türen zu einer weltberühmten Milonga öffnen sich, deren Geschichte von griechischen Einwanderern, Poeten, Traditionen, Baggy-Pants, eleganten Tangueras und von zwei Veranstaltern erzählt, die unterschiedlicher nicht sein können. ...
CD_Recension_LoQueVendra.jpg CD-Recensión – Lo Que Vendrá – A Bailar
von Jürgen Bieler

Tango aus Italien? Dass es dort eine breite Tanz-Szene gibt, ist bekannt – dass es dort aber auch Tango-Ensembles gibt, wohl weniger. Die vier Herren (Kontrabass/Bandoneón/Violine/Viola) mit der Dame am Klavier, gelegentlich unterstützt von Sänger Rubén Peloni, sind ein schöner Beweis dafür, wie weit der gespielte Tango mittlerweile in Europa gekommen ist. Schon das Titelstück, eben Piazzollas „Lo que vendrá“, macht deutlich, auf welch hervorragendem Niveau hier musiziert wird. ...

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