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Tangodanza
Ausgabe 4/2012 (Nr. 52)
Art.Nr.: 2052

Ausgabe 4/2012 (Nr. 52)


Preis: 8,00 EUR

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Ausgabe Nr. 52 - Oktober/November/Dezember 2012

Inhalt

  • Ambiente – Die Bonner ‚Pauke’ – Eine Milonga mit langer Tradition hat Jürgen Bieler besucht
  • Moda – Mava Lóu – Kleider wie eine Umarmung präsentiert Susanne Langer
  • Festival – Die Marathonisten – Marijke de Vries/Amsterdam und Michael Rühl/Berlin im Gespräch mit Susanne Langer
  • Salón – Silent Night – Wortlose Begegnungen hatte Heike Baum
  • Danza – Man muss verrückt sein! – Johanna Schneider & Jürgen Krebes im Interview mit Antje Andrassy
  • Milonga – Tanguerilla – Das mediales Neolonga-Konzept hat sich Sabine Wacker angeschaut
  • Tango & Bühne – Estación Tango: Das Tangotanz-Theater-Spektakel hat Rolf Jenni besucht
  • Salón – Taxi Dancer – Unbezahlbare Aufmerksamkeit erfuhr Martina Tabel in Hamburg
  • Historia – Widerstand – Der Tango in Buenos Aires von 1960-1980, von Gustavo Benzecry Sabá
  • Historia – Unterschätzt – Über den Einfluss der Folklore auf den Tango schreibt Nicole Nau
  • Música – Gran Orchesta Carambolage – Den neuen alten Sound aus Sachsen stellt Manfred Pickel vor
  • Cuento – Tuba Tango – oder die Kunst, Unvermeidliches zu führen. Von Ferdinand Forte
  • Szene – Venezianischer Tango – Einen Sommernachtstraum erlebte Claudia Bertram
  • Focus – GEMA – Das neue Tarifsystem erklärt Friedrich-Wilhelm Heumann
  • Focus – 'Milonga para los Niños' – Tangotänzer helfen Kindern in Not, von Ute Neumaier
  • Nachtvögel – Adiós Muchachos – Szene-Beobachtungen von milonguera
  • Música – Michael Dolak – Den Berliner Bandoneonisten portraitiert Raimund Schlie
  • Comic – Das Leben ist ein Tango (5) – Comic von der französischen Zeichnerin Nelly Baron
  • Política – „Das Geld reicht nicht“ – Inflation in Argentinien, von Camilla Landbø
  • Workshop – Vom Balkan bis B.A. – Ein tanzpädagogisches Projekt stellt Catherine Funk vor
  • Focus – Lilly Heinze – Kalligraphien der Bewegung beschreibt Sabine Zubarik
  • Focus – Mate – Über das ‚Kraut von Paraguay’ berichtet Sieglinde Oehrlein
  • Veranstaltungen – Tanzen und erleben - Tango-Bälle mit Livemusik, Konzerte, Shows, Ausstellungen
  • Tanzkalender – Tanzen gehen - Milongas und Tangosalóns in Deutschland
  • Tanzkalender – Tanzen gehen - Milongas und Tangosalóns in Europa
  • Veranstaltungen – Tango im Radio
  • Workshops – Tanzen Lernen - Überregionale Angebote an Wochenenden
  • CD-Recensiones – Neue CDs - Gehört und bewertet von unseren Autoren
  • Política – Babyraub – Über Argentinische Ex-Diktatoren vor Gericht berichtet Camilla Landbø
  • Libros – Der Tote von der Plaza Once – Den Krimi von Ernesto Mallo hat Peter Mötteli gelesen
  • Libros – Argentinien – Den National Geographic-Reiseführer stellt Luisa Brandsdörfer vor
  • Recuerdo – Miklós Magos – Ein Nachruf von Mirjam Huber
  • Noticias – Nachrichten & Kurzmeldungen aus der Tangowelt
  • Feedback – Leserbriefe – Kritische Anmerkungen unserer Leser

Leseprobe

Danza_Johanna_Juergen.jpg Danza – Man muss verrückt sein! – Das Münchener Tangopaar Johanna Schneider & Jürgen Krebes im Gespräch mit Antje Andrassy
Sie zählen zu denjenigen, die die Ende der 80er-Jahre einsetzende Wiederbelebung des Tango in Deutschland von Anfang an aktiv mitgestaltet haben; die in ihren Kursen und mit ihren Milongas seit gut zwei Jahrzehnten sehr vielen Menschen ihre Freude am Tango weitergaben – und die dessen Kultur mit ihrer Arbeit weiterhin fördern. In ihrem Münchener Studio traf ich Johanna Schneider und Jürgen Krebes – ein Paar, das auf und jenseits der Tanzfläche viel zu sagen hat ...
Musica_Carambolage.jpg Música – Gran Orchesta Carambolage – Ein neuer alter Sound aus Sachsen
von Manfred Pickel

Seit Monaten sorgt im Raum Dresden eine neue Tango-Formation für Furore. Jürgen Karthe, Urgestein der Dresdner Tangoszene, hat ein Großorchester gegründet, das allein durch seine Bandoneon- Reihe mit zehn bis zwölf Instrumenten aus dem Rahmen fällt. Am Rande einer Veranstaltung in Rudolstadt/Thüringen sprach Karthe über 'sein' Orchester und die Besonderheiten einer sehr uneinheitlichen Musiker-Gruppe ...
Szene_Venedig.jpg Szene – Venezianischer Tango – ... ein Sommernachtstraum ...
von Claudia Bertram

Die Menschenmassen sind längst wieder in den Bäuchen der Fähren nach Punta Sabbioni und zum Lido verschwunden. Kaum einer dieser Menschen ahnt, dass Venedig am Abend aufatmet und sein Gesicht verändert. Wenn das Klackern der Rollkoffer verklungen ist, wenn das hektische Treiben der Reisegruppen der Kreuzfahrtschiffe und Schulklassen verstummt, dann ist Zeit und Ruhe, um durch die atemberaubenden schluchtartigen leeren Gassen (Calli) vorbei an großen Campi (Plätzen) und über geschwungene Brücken zu meiner ersten Milonga in Venedig zu schlendern. Durch ein Labyrinth aus engen Gassen nähere ich mich der Milonga auf dem Campo San Giacomo. Durch die Gassen klingt bereits leise Tangomusik ...
Ambiente_Buerkliplatz.jpg Ambiente – Klarer Kopf und ruhige Füße – Die Milonga in der Bonner 'Pauke'
von Jürgen Bieler

Raimund Allebrand hat es auf seine gelegentlich schräg-witzige Art einst auf den Punkt gebracht. Die Pauke sei eigentlich reif für einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde. Weil die regelmäßig dort stattfindende Tanzveranstaltung die einzige Milonga auf dem Globus sein dürfte, bei der es garantiert nichts Alkoholisches zu trinken gibt. Bier, Wein, Longdrinks oder gar Hochprozentiges – Fehlanzeige in der Pauke! Gut tanzen lässt es sich dort aber auch ohne ...
Moda_Mava_Lou.jpg
Moda – Mava Lóu – Kleider wie eine Umarmung
von Susanne Langer

Das allabendliche Dilemma vieler Tangotänzerinnen: Ein ganzer Kleiderschrank mit nichts zum Anziehen! Wo finde ich jetzt ein Top, das meinen Rücken schön präsentiert? Was gäbe ich für einen Rock, der bei den Ochos die Hüften umschmeichelt? Oder ein Kleid, das sicher sitzt und schön schwingt? Als Betrachter der Szene hat man freilich den Eindruck, dass die Vielfalt der Farben und Formen keine Wünsche offen lässt. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ein gutes Tango-Outfit finde ich oft nur durch Zufall – oft auf Reisen. Ich suche weder eine Turnierausstattung mit vielen Pailletten, noch ein Trainings- und Wellness-Outfit, sondern etwas Leichtes und Freches, das trotzdem elegant wirkt und mir alle Bewegungsfreiheit gibt. Wo finden das eigentlich all die anderen Tänzerinnen? ...
Nachtvoegel_Adios.jpg Nachtvögel – Adiós Muchachos
von milonguera

Altweibersommerwetter, dabei sind wir schon mitten im Herbst – gerechter Aus- gleich für den nord-west-europäischen Monsun, in dem wir diesen Sommer fast ersoffen wären. Ersoffen wie in den Werbe-Fluten, die seit Monaten meine Mailbox überschwemmen. Aus allen Kanälen schwappt es mir entgegen: Mega-Marathon hier, Milonguero-XXL dort, Tango auf dem Bauernhof und in der Fastenklinik, Tanzen unter Palmen, Tannenbäumen, Blattsalat, mit und ohne Orchester-Sauce, aber immer mit mindestens drei Superlativen. Seit gestern ist Schluss damit. Ich habe mich aus sämtlichen Social-Web-Seiten, Newslettern und Mailinglisten ausge- klinkt. Ich möchte einfach nur ganz banal tanzen, ohne Tangogroßmeister, interga- laktische Hypertänzer und Anmeldungen Monate im Voraus mit Wartelisten für Single-Damen, damit die Hypertänzer nicht unter dem Frauenüberschuss zusammen- brechen. Ich will einfach meine ganz normale Milonga, in meinem Stadtviertel, mit meinen Freunden, in meinem Hühnerhaufen, mit dem ewig gleichen Klatsch und Tratsch...
Salon_silent_night.jpg Salón – Silent Night – Wortlose Begegnungen
von Heike Baum

Der Anblick der Szenerie ist vertraut, er bietet sich jeden Montag, wenn das Lalotango zur Milonga einlädt. Und doch ist an diesem Sonntagabend etwas fundamental anders, etwas, das sich mehr als alles andere von den regulären Milongas in ganz Deutschland unterscheidet: Es sind keine Stimmen zu hören, auch nicht flüsternde. Nirgendwo im Raum werden Gespräche geführt, jedenfalls nicht auf verbale Weise.
„Ich liebe die 'Silent Night' ihrer besonderen Stimmung wegen“, sagt ein Tänzer. „Es gibt kein Hintergrundrauschen, die Musik kann klar im Raum erklingen. Niemand redet und ein jeder konzentriert sich ohne Ablenkung auf die Musik und das Gefühl in sich und im Paar. Diese friedliche, meditative Atmosphäre macht das Tango-Erlebnis ungemein intensiver.“ Liane Schieferstein veranstaltet dieses besondere Tangoevent schon zum wiederholten Mal...
CD_Rez._Lucio_Demare.jpg CD-Recension – Lucio Demare – Sus éxitos con Miranda, Berón y Quintana
von Walter Messner

Diese CD aus der Serie ‚Reliquias’ bietet viel gute Musik für wenig Geld. Und wer den gesungenen Tango mag, der kommt voll auf seine Kosten, denn die Mischung aus Tangos, Valses, Milongas und Candombes ist gut gelungen. Lucio Demare (1906-1974) präsentiert auf dieser Zusammenstellung Tangos aus den 40er-Jahren, und die Auswahl beginnt mit dem Sänger Juan Carlos Miranda (1917-1999). Seine weiche Stimme besingt die Malena so gefühlvoll, als habe er sie persönlich gekannt. Ähnlich emotional doch mit mehr Leidenschaft im Gesang interpretiert Miranda No te apures carablanca. Es folgen eine Candombe (leider in schlechter Auf- nahmequalität) und eine Milonga – eine vielseitige Auswahl, der Miranda mit seiner einfühlsamen Stimme den letzten Schliff gibt...

Tangodanza Team: Andrea Konschake, Christina Korn, Regina Latyschew, Olaf Herzog




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